Am vergangenen Sonnabend rief die Revolte Franken gemeinsam mit der NPD und der Division Franken zu einer Kundgebung in Würzburg unter dem Titel "Europa erwache!" auf. Ziel der Versammlung war es, ein Zeichen gegen die Knechtschaft der EU und für den Zusammenhalt der europäischen Völkerfamilie zu setzen. Unterstützung erhielten wir dabei unter anderem von der litauischen Gruppe Lietuvas Nacionalistų Frontas (LNF). Mit 20 teilnehmenden Kameraden war es eine gelungene Aktion, die überregional Aufsehen erregte.
Bereits im Vorfeld hatten wir mit zahlreichen Schikanen durch die Stadt Würzburg zu kämpfen: So wurden zunächst sämtliche Versammlungsleiter mit absurden Begründungen, wie zum Beispiel längst eingestellten Ermittlungsverfahren, abgelehnt, ein Aufmarsch wurde uns untersagt und die Kundgebung wurde vom ursprünglichen Versammlungsort in der Innenstadt an einen abgelegenen Ort verlegt, wo aufgrund polizeilicher Absperrungen keinerlei Passanten vorbei kamen. Eine Klage gegen die Beschränkungen wäre zwar theoretisch möglich gewesen, im deutschen Rechtssystem haben jedoch kleine Gruppen wie wir kaum eine Möglichkeit, die Verfahrenskosten zu stemmen, sodaß wir nach Rücksprache mit einem Rechtsanwalt auf gerichtliche Schritte verzichteten. Wir ließen es uns jedoch nicht nehmen, unsere Kundgebung abzuhalten und schworen uns: "Jetzt erst Recht!", und so übernahm letztlich der NPD-Funktionär Tim Belz vom Kreisverband Konstanz/Bodensee die Versammlungsleitung.
Auch am Tag der Demonstration hörten die Schikanen nicht auf: So wurden Kameraden, die vor der Kundgebung bereits privat in der Stadt unterwegs waren, in einer einstündigen Polizeikontrolle festgehalten und diverse völlig legale Fahnen, wie eine Flagge mit dem Schwert & Hammer-Symbol, vorübergehend "gefahrenabwehrend" sichergestellt. Später auf der Kundgebung wurde uns ohne jegliche Begründung von der Polizei untersagt, die schwarz-weiß-rote Reichsfahne zu zeigen.
Auch die Antifa zeigte an diesem Tag mal wieder ihr wahres Gesicht: Bereits vor der Kundgebung wurden Kameraden in der Innenstadt überfallen und ausgeraubt, auf dem Weg zur Kundgebung wurde eine Teilnehmerin trotz Polizeibegleitung angespuckt. Auf der Gegenkundgebung waren Fahnen mit Hammer & Sichel-Symbol zu sehen, das kommunistische Kampflied "Die Internationale" wurde gesungen und es waren diverse Haß-Parolen zu hören.
Für uns ist klar: Das war nicht die letzte Aktion in Würzburg! Wie der Organisator der Kundgebung, Jochen Molitor, bereits in seiner Eröffnungsrede sagte, lassen wir uns die Schikanen nicht bieten. Jetzt sagen wir der Stadt Würzburg den Kampf an! Wir sind gekommen, um zu bleiben, wir geben niemals auf.